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Billingshausen
Der Ortsteil Billingshausen erstreckt sich auf beiden Seiten des Rodebaches und wird begrenzt von den Höhenzügen des Nörtener Waldes, der Lippberge und des Pleßforstes. Urkundlich wird Billingshausen erstmals 1262 erwähnt, spätestens seit 1305 wird zwischen Ober- und Unterbillingshausen unterschieden. Oberbillingshausen gehörte zur Herrschaft Plesse, Unterbillingshausen befand sich in Hardenbergischem Besitz. Erst durch die Gebietsreform 1973 wurden beide Ortsteile wieder vereint.

Bis 1540 war die Pfarrkirche in Unterbillingshausen auch zuständig für die plessischen Dörfer Oberbillingshausen, Spanbeck und Holzerode.

Nach Einführung der Reformation in der Herrschaft Plesse wurde diese Verbindung jedoch gelöst. Seitdem machen beide Dörfer die konfessionellen Entwicklungen ihrer jeweiligen Herrschaften mit.

Noch heute sind die alteingesessenen Bewohner Oberbillingshausens evangelisch-reformiert, die Unterbillingshausens evangelisch-lutherisch.

Im Waldgebiet des Pleßforstes besteht ein ausgedehntes Wanderwegenetz. Beliebte Wanderziele sind die frühgeschichtliche Wallanlage des Hünstollens mit seinem Aussichtsturm sowie die Burg Plesse.


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Dorferneuerung in Billingshausen

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