Auf diesen Trümmern
hab ich auch gesessen,
Vergnügt getrunken und gegessen,
Und in die Welt hinausgeschaut:
War aber wenig nur erbaut.
Kein liebes Kind gedachte meiner,
Und ich fürwahr gehörte keiner;
So war die ganze Welt umgraut.
Ihr wisst ja selbst was sie erheitert,
Die Horizonte stufenklar erweitert.
J. W. von Goethe, 1801
nach seinem Besuch auf der Burg Plesse
Burg Plesse, Perle des Leinetales
Oberhalb des Flecken Bovenden erhebt sich die mächtige Burg Plesse. Erstmalig 1015 urkundlich erwähnt, gilt sie als eine der bedeutendsten Höhenburgen Südniedersachsens.
Die Plesse - Vogelpserspektive
Man erzählt sich Geheimnisvolles über "die Plesse". So heißt es, der Burgbrunnen habe eine unglaubliche, nicht vorstellbare Tiefe. Ob das stimmt? Es darf bezweifelt werden, hier, unweit der Deutschen Märchenstraße, wo so manches nur eine schöne Geschichte ist.
Großer Turm
Schlendern Sie durch den Burghof, bestaunen Sie die Überreste der ehemaligen Kapelle und des Herrenbaus. Der gewaltige Bergfried in der Mitte hat stattliche, vier Meter starke Mauern. Von seinen Zinnen aus haben Sie einen herrlichen Blick über das weite Leinetal, den Solling und Harz.
Von seinen Zinnen aus haben Sie einen herrlichen Blick über das weite Leinetal, den Solling und den Harz.
Eingang zur Burganlage
Die waldreiche Umgebung lädt zu ausgedehnten Wanderungen ein. Erkunden Sie das Reservat Eibenwald mit über 170-jährigem Baumbestand. Wieder auf der Burg angekommen, ruhen Sie sich im Restaurant aus. Im Rittersaal können Sie, wenn Sie zur rechten Zeit hier sind, an einem zünftigen Rittermahl teilnehmen.